Gleitendes Mischkursverfahren

Verfahren zur Währungsumrechnung in der Entwicklungszusammenarbeit.

Das gleitende Mischkursverfahren ist ein in der Entwicklungszusammenarbeit anerkanntes und bewährtes Verfahren zur Umrechnung der in den Projekten verwendeten Währungen (Belegwährung) in die Währung des Rechnungswesens der Geschäftsstelle (Hauswährung).

Ursprünglich in den 80er Jahren im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für die Abrechnung der Mittel von der GIZ entwickelt, wird dieses Verfahren heute von zahlreichen Durchführungsorganisationen verwendet und von vielen Gebern akzeptiert.

Erfolgsfaktor für WINPACCS

Das Verfahren sorgt dafür, dass sich keine Gewinne oder Verluste aufgrund von Schwankungen der Währungskurse ergeben. Die zur Verfügung gestellten Finanzmittel werden komplett in Höhe des Hauswährungs-Gegenwertes in Kosten umgesetzt. WINPACCS bzw. die Vorgängerversion PACCS hat schon immer das gleitende Mischkursverfahren integriert. Dieses automatisierte und transparent integrierte Verfahren ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor von WINPACCS.

Automatisierte Berechnung der Hauswährung

Bei den Buchungen in der Projektbuchhaltung wird der Betrag in Belegwährung eingegeben und der Gegenwert in Hauswährung anhand des aktuellen Mischkurses automatisch berechnet. 
Bestimmte Buchungen - beispielsweise eine Mittelversorgung - führen zu einer automatischen Neuberechnung des Mischkurses. 
Für alle Buchungen ist immer der jeweilige Buchungsbetrag in der Hauswährung und in der Belegwährung verfügbar.

Vertiefen Sie Ihr Wissen

Erfahren Sie Details über dieses Verfahren in unserem White Paper „Gleitendes Mischkursverfahren“.